Eine Nacht in Yerevan

Zvartnots International Airport (Tower)

Yerevan – die Hauptstadt der ehemaligen Sowjetrepublik Armenien –  hat weit mehr zu bieten als sozialistische Plattenbauten und Vodka. Wobei letzterer natürlich besonders im Nachtleben nicht fehlen darf.

Lassen Sie mich Ihnen meine Geschichte erzählen.

Angefangen hat es mit einem Abendessen in der Tavern Yerevan, einem typischen Lokal mit gutem Essen und… Livemusik!

Die Speisekarte ist nicht auf Englisch, also war die Entscheidung, einen Local zum Essen mitzunehmen, gar keine so schlechte.

Mit dieser Grundlage im Magen lässt es sich doch schon viel komfortabler durch die Nacht kommen.  Als Einstieg empfiehlt sich hierfür das Art Cafe Modigliani. Während hier tagsüber Café getrunken wird, geht Abends die Post ab. Mittels Jukebox können die Besucher gleich selbst wählen, was sie hören möchten. Dabei fällt die Rock-Affinität vieler Armenier auf. Wen wunderts, System of a Down kommt schliesslich aus Armenien. Oder zumindest deren Mitglieder. Zwischendrin wird dann auch mal was Anderes gespielt. Russland ist eben doch näher als man denkt…


Wem es irgendwann dann trotzdem langweilig wird, dem sei der 007 Club an der Pushkin Street empfohlen. Obwohl sehr zu bezweifeln ist, dass die Dezibelgrenze hier eingehalten wird (gibt es so etwas überhaupt in Armenien?) und sich hier an gewissen Tagen mehr oder weniger die ganze Gay Community tummelt (die hingegen gibt es in Armenien), ist die Musik doch meistens gut oder zumindest tanzbar. Manchmal treten auch Künstler oder DJs auf. Die Termine werden auf der Facebook-Seite des Clubs bekannt gegeben.

So richtig los geht es aber eigentlich erst dann, wenn die ganz grossen russischen Club-Kracher aufgelegt werden. Was man darunter gemeinhin versteht, illustriert folgendes Video:

Sie sehen es, man kann mächtig Spass haben in Yerevan. Wer es hingegen lieber ruhig angehen lässt, schaut sich am besten das beleuchtete und musikalisch untermalte Wasserspiel auf dem Republic Square an – direkt vor der National Gallery.

Der Republic Square mit beleuchtetem Wasserspiel und musikalischer Untermalung

In diesem Sinne: Gute Reise!

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